itemis unterstützt »Eclipse SOA«-Initiative

Neue Industry Working Group der »Eclipse Foundation«

01.12.2009

Die itemis AG, Technologieführer im Bereich der modellbasierten Softwareentwicklung, baut ihr Engagement unter dem Dach der »Eclipse Foundation« weiter aus: Das unabhängige Lüner IT-Beratungsunternehmen ist der neu gegründeten Initiative »Eclipse SOA« beigetreten. Die Industry Working Group hat es sich zum Ziel gesetzt, eine quelloffene, Eclipse-basierte Lösung für die Umsetzung von serviceorientierten Architekturen (SOA) anzubieten. Und der erste Meilenstein wurde bereits erreicht: Seit September steht unter www.eclipse.org/eclipsesoa eine in sich geschlossene und integrierte SOA-Plattform zum Download bereit, auf deren Basis serviceorientierte Anwendungen entwickelt werden können. »Unsere Aufgabe im Zuge der Weiterentwicklung dieser Plattform wird es zunächst sein, ein Repository zur Verwaltung der Artefakte der modellbasierten Softwareentwicklung zu erstellen«, erklärt Falko Riemenschneider, der die »Eclipse SOA«-Aktivitäten bei itemis leitet.

EclipseSOA.pdf
Dateigröße: 25 KB

Mit der neuen Initiative reagiert die »Eclipse Foundation«, die Dachorganisation der weltweit führenden Entwicklungsplattform für Open-Source-Software, auf den großen Bedarf an flexiblen Anwendungen und Architekturen. Nachdem zuvor mit Eclipse Swordfish (SOA Runtime Framework) und STP (SOA Tooling Platform) bereits Schlüsselkomponenten für Infrastrukturentwickler angeboten wurden, ist die neue Eclipse-basierte Entwicklungsumgebung für SOA-Anwendungen nun ein weiterer Schritt, um Unternehmen eine frei zugängliche, flexible und herstellerunabhängige Alternative zu den kommerziellen SOA-Lösungen zu bieten.

Der nächste Schritt soll nun folgen: Die itemis AG steht gemeinsam mit der Bonner Sopera GmbH, einer Ausgründung der Deutschen Post, und der französischen Obeo, die den Steuerungskreis der Industry Working Group bilden, vor der Aufgabe, die »Eclipse SOA«-Plattform mit ihren Werkzeugen noch schneller und näher an die Marktbedürfnisse heranzuführen. Dazu gehört auch, Anwendern den Einsatz von Komponenten und Technologien ihrer Wahl zu ermöglichen – und durch diese Flexibilität die Eintrittsschwelle für serviceorientierte Architekturen zu senken.

Bei der Weiterentwicklung der neuen Plattform durch die Industry Working Group werden die itemis-Entwickler ihre Kompetenzen im SOA-Umfeld einbringen. »Wir decken bei der Zusammenarbeit mit unseren renommierten Partnern vor allem die modellbasierten Themenbereiche ab«, sagt Falko Riemenschneider von itemis.

Die Festlegung von technischen Standards und Voraussetzungen durch die  »Eclipse SOA«-Initiative soll in Zukunft die Zusammenarbeit der bestehenden Eclipse-Projekte, die sich mit serviceorientierten Anwendungen beschäftigen, erleichtern. Außerdem wird die Industry Working Group neue SOA-Projekte anstoßen, die sich den Anforderungen widmen, die durch die Eclipse-Plattform noch nicht abgedeckt werden.

Kontakt

Falko Riemenschneider, Leiter itemis Bonn

Falko Riemenschneider, Leiter der itemis Niederlassung in Bonn und praktizierender Softwarearchitekt, arbeitet seit ca. zehn Jahren in Projekten, die in hohem Maß Modelle, DSLs und Software-Generatoren verwenden. Als Architekt hat er u.a. in Projekten der Deutschen Post DHL, der Deutschen Telekom sowie in der Mauterhebung und der Finanzverwaltung mitgewirkt.


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